Walnüsse und Kastanien haben nicht nur Früchte

Posted by admin | Parkett | Samstag 15 August 2009 12:31

Das Aufforsten mit Kastanien erfordert besonderes Augenmerk auf eine gründliche Entfernung des Laubes. Wie bei Walnussbäumen ist es für die Gesundheit des Baumes unerlässlich, das gesamte Laub gründlich zu entfernen. Unter dem Laub der Kastanie kann die Miniermotte, die normalerweise im Winter größtenteils verendet, überwintern. Im Frühsommer legt diese Motte ihre Eier an den Baum, und die Larven zerstören die Blätter der Kastanie. Somit stirbt der Baum ab, und eine Weiterverarbeitung zu dem gewünschten Parkettboden ist nicht mehr möglich.
Das Holz der Edelkastanie hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Es eignet sich gut für die Herstellung von ansprechenden Parkettböden. Das Holz der Kastanie ist langlebig und strapazierfähig, wie man es von einem guten Parkettboden erwarten darf. Die dunklen Farben machen den Raum gleich behaglich und gemütlich, und der Holzfußboden fühlt sich unter den Füßen sehr gut an. Bei der richtigen Verlegung sind die Trittgeräusche auch sehr gering, hierbei wird entweder verklebt, verschraubt, oder man wählt eine schwimmende Verlegung. Besonders in hellen Räumen kann man mit der dunklen Edelkastanie einen schönen Kontrast zu den hellen Wänden schaffen. Die Musterung ist außerdem mit den gut sichtbaren Jahresringen recht kontraststark und kräftig.

Wenn man sich unserer ökologischen Verantwortung bewusst ist, greift man eher zu heimischen Bäumen, die wieder aufgeforstet werden können, wie zum Beispiel die Kastanie. Viele große Parketthersteller haben bereits jegliches Tropenholz aus dem Sortiment geworfen und zeigen, dass es auch mit heimischen Hölzern geht. Die Edelkastanie ist ein gutes Beispiel für ein erschwingliches, aber hochwertiges und edles Parkett

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